SchockClub · Clubmanager App
Datenschutz
Welche Daten SchockClub verarbeitet und wie du sie verwaltest.
Datenschutz bei SchockClub
Du kannst SchockClub mit einem lokalen Club ohne Konto und ohne Internet nutzen. Geteilte Clubs, Google Drive und Webfreigaben sind freiwillig. Wenn du sie einrichtest, werden die dafür benötigten Daten übertragen. Aktivierte automatische Abgleiche und Sicherungen benötigen nicht jedes Mal einen weiteren Klick.
Diese Hinweise erklären die Datenwege der App. Stand: 08.10.2026.
Sicherheitshinweis zu Installationsquellen
Die SchockClub-App für Android wird offiziell ausschließlich über den Google Play Store bereitgestellt. Installationen über Drittanbieter-Webseiten, APK-Portale oder andere externe Quellen werden nicht unterstützt.
Bei solchen Versionen kann nicht gewährleistet werden, dass sie aktuell, unverändert oder mit den aktuellen Funktionen, Datenformaten und Synchronisationsmechanismen kompatibel sind. Für eine sichere und aktuelle Nutzung installiere und aktualisiere die Android-App deshalb ausschließlich über Google Play.
Lokale Daten
Auf dem Gerät speichert SchockClub unter anderem Clubname und Logo, Spieler und Gäste, Namen und Notizen, Regeln, Strafen, Runden, Anwesenheiten, Zahlungen, Spenden, Einnahmen und Ausgaben. Hinzu kommen Termine, Antworten, Gastgeber und Rotation, Historie, Änderungsverläufe und Statistik-Zuordnungen.
Statistiken, Hall of Fame, Wrapped und Berichte entstehen aus diesen Daten lokal. Einstellungen, Favoriten, Spielerzuordnung, aktive Runden und noch nicht synchronisierte Änderungen werden ebenfalls lokal vorgehalten. Mehrere Clubs bleiben getrennt. Diese App-Version schließt ihre Daten von Android Auto Backup und dem Android-Gerätetransfer aus. Vorhandene ältere Gerätesicherungen werden dadurch nicht rückwirkend gelöscht. Die ausdrücklich erstellten SchockClub-Backups bleiben davon unabhängig.
Geteilte Clubs und Rollen
Bei einem geteilten Club werden Clubstände in Google Drive gespeichert und auf berechtigte Geräte geladen. Dabei können die gemeinsamen Clubdaten einschließlich Namen, Anwesenheiten, Strafen, Zahlungen, Notizen, Terminen, Antworten und Gastgebern übertragen werden. Mitglieder-, Spieler-, Club- und Gerätekennungen, Rollen, Revisionen und Zeitangaben dienen der Zuordnung und Synchronisation.
Welche Aktionen in der App erlaubt sind, hängt von Rolle und teilweise vom Verwaltungsgerät ab. App-Rollen sind keine Verschlüsselung der Drive-Dateien: Die separat erteilten Drive-Freigaben bestimmen, wer die Dateien außerhalb der App öffnen kann. Stimme mit den Beteiligten ab, welche Daten ihr erfasst und wem ihr Zugriff gebt.
Firebase und Webdienst
Für die optionalen Onlinefunktionen nutzt SchockClub Google Firebase: Authentication zur technischen Anmeldung, Cloud Firestore als Datenbank und Hosting für die Webansichten. Die App spricht die Dienste über HTTPS-/REST-Schnittstellen an; das Webportal verwendet zusätzlich Firestore für Aktualisierungen.
Die technische anonyme Anmeldung erzeugt eine Firebase-Nutzerkennung und Sitzungstokens. „Anonym“ bedeutet hier ohne Eingabe eines eigenen Kontos, nicht, dass verknüpfte Clubdaten anonymisiert wären. Sitzung und Erneuerungsdaten werden lokal gespeichert.
Firestore speichert Freigaben, Rollen- und Clubkennungen, Einladungszuordnungen, Beitrittsanfragen mit Namen und gegebenenfalls Google-Adresse, Terminantworten und zurückgesendete Webrunden. Freigegebene Ansichten enthalten auch personenbezogene Club- und Spielerdaten, nicht nur technische Kennungen. Falls die zusätzliche kontobasierte Mitgliedschafts-Wiederherstellung für den verwendeten Build eingerichtet ist, werden auch eine Google-Anmeldung bei Firebase sowie bestätigte Konto-, Rollen- und Clubzuordnungen genutzt.
Google-Konto und Google Drive
Google-Anmeldung wird für die freiwillige Drive-Verbindung verwendet. SchockClub erhält Kontokennung, E-Mail-Adresse und Anzeigename und merkt sich diese lokal, damit beim Neustart möglichst keine erneute Kontoauswahl nötig ist. Google verwaltet die zugehörige Drive-Anmeldung; eine erneute Bestätigung kann erforderlich werden.
Angefordert wird die Dateiberechtigung „drive.file“ (https://www.googleapis.com/auth/drive.file). Sie betrifft von SchockClub erstellte oder ausdrücklich für die App ausgewählte Dateien, nicht pauschal dein gesamtes Drive. Sie dient dazu, Clubdateien und Sicherungen zu lesen, anzulegen, zu aktualisieren und im vorgesehenen Bereinigungsablauf zu löschen. Beim Beitritt kann zusätzlich eine Google-Dateiauswahl nötig sein, obwohl der Clubordner bereits für dein Konto freigegeben ist.
Clubdateien, Sicherungen und Revisionen liegen im verbundenen Drive. Die App kann Ordnerfreigaben für bestätigte Mitglieder verwalten. Private Wiederherstellungsinformationen für Webfreigaben können zusätzlich im Drive des Besitzerkontos liegen. Die Google-Adresse kann bei Beitrittsanfragen und Kontozuordnungen im SchockClub-Webdienst gespeichert und der berechtigten Clubverwaltung zur Freigabe angezeigt werden. Freigegebene Clubdaten werden an berechtigte Geräte und für eingerichtete Webzugänge an Firebase übertragen. Abmelden oder Trennen löscht diese Dateien und Freigaben nicht automatisch.
Öffentliche Informationsseiten
Die öffentlichen Seiten „Über SchockClub“, „Datenschutz“, „Anleitung“ und „Nutzungsbedingungen“ werden über Firebase Hosting ausgeliefert. Sie benötigen keine Anmeldung oder Einladung, laden keine Clubdaten und starten keine Firebase-Anmeldung oder Firestore-Abfragen. Sie binden keine Werbung oder Analysewerkzeuge ein. Technische Anfragedaten wie die IP-Adresse fallen beim Hosting trotzdem an.
Verweise auf Google, den Play Store oder den E-Mail-Kontakt werden erst durch deine Auswahl geöffnet. Für diese Angebote gelten zusätzlich die Informationen der jeweiligen Anbieter.
Einladungen und persönliche Webzugänge
Ein aktivierter Club-Code führt zur hinterlegten Einladung, nicht direkt zu privaten Clubdateien. Beitrittsanfragen und ihre Bestätigung verknüpfen die Person mit einer Mitgliedschaft und einem Spieler.
Persönliche Spielerzugänge („Superlinks“), Terminlinks und Rundenlinks erlauben den vorgesehenen Zugriff über den Browser, auch auf dem iPhone. Wer einen gültigen persönlichen Link besitzt, kann ihn verwenden. Behandle ihn wie ein Passwort. Mitglieder, Admins und Besitzer sehen dort auch die freigegebene Clubkasse und Beträge pro Spieler; Zuschauer erhalten diese zusätzliche Finanzübersicht nicht.
Das persönliche Portal meldet einen letzten Zugriffszeitpunkt, die Art des Zugriffs und eine grobe Geräteklasse wie iPhone/iPad oder Android an Firestore. Im Browser können ein notwendiges Zugangscookie, lokale Zugangskennungen, Webrunden-Entwürfe und für bestimmte Ansichten zwischengespeicherte Daten liegen. Persönliche Portal-Daten werden nicht als dauerhafter Offline-Snapshot gespeichert. Lösche bei gemeinsam genutzten Geräten auch die Website-Daten.
Backups sind keine Synchronisation
Synchronisation gleicht einen geteilten Club zwischen Geräten ab. Ein Backup ist eine zusätzliche Sicherung für die Wiederherstellung. Ein eigener Backup-Ordner ist für einen geteilten Club nicht zwingend erforderlich. Eine unabhängige Sicherung kann trotzdem sinnvoll sein.
JSON-Dateien und ein freiwillig ausgewählter Backup-Ordner können manuell oder nach aktivierten Automatikregeln gesichert werden. Bietet Android einen Cloud-Speicher im Dateidialog an, verarbeitet dessen Anbieter die dort abgelegten Dateien. Direkte OneDrive- sowie Nextcloud-/WebDAV-Anbindungen sind derzeit nicht verfügbar.
Backups enthalten persönliche Clubdaten und können private Wiederherstellungsinformationen enthalten. Sie sind keine anonymen oder automatisch verschlüsselten Dokumente. Bewahre sie vertraulich auf und prüfe die Vorschau beim Import.
Exporte, Berichte und Teilen
Unter „Meine Daten“ kannst du eine lokale persönliche Datenkopie ohne gespeicherte Zugangsdaten erstellen. Sie enthält eindeutig zugeordnete Buchungen, Anwesenheiten und Terminantworten sowie ausgewählte persönliche Einstellungen. Sie ist weder ein wiederherstellbares Club-Backup noch eine vollständige Auskunft über entfernte Cloud-Daten.
PDF-Berichte, Statistik-PDFs, Jahresübersichten und CSV-Dateien können Namen, Strafen, Anwesenheiten und Zahlungsbeträge enthalten. JSON dient auch der Sicherung, XML dem Historien-Austausch. Auch geteilte Strafenlisten, Zahlungsaufforderungen und eigenständige iPhone-/Web-Rundendateien können personenbezogene Daten enthalten.
Beim Export bestimmst du den Speicherort; beim Teilen wählst du die empfangende App, etwa einen Messenger. Danach gelten auch deren Verarbeitung und Freigaben. SchockClub kann weitergegebene Dateien, Nachrichten oder Screenshots nicht zurückholen. Prüfe deshalb Inhalt und Empfänger vor dem Teilen.
Berechtigungen und externe Dienste
Die Kamera wird für das Scannen von QR-Codes verwendet. Dateien und Clublogos wählst du über die Dateiauswahl aus; ein gewählter Backup-Ordner kann eine dauerhafte Ordnerberechtigung erhalten. Für Onlinefunktionen und externe Links ist Internet nötig.
Google-Anmeldung, Drive und Firebase werden von Google bereitgestellt. Für Google-Nutzerdienste im Europäischen Wirtschaftsraum ist Google Ireland Limited zuständig; bei Firebase gelten die jeweiligen Google-Vertragsbedingungen. Verarbeitung kann auch außerhalb deines Landes stattfinden. Es wird keine ausschließliche Speicherung in Deutschland zugesichert.
Die App bindet keine Werbung oder eigene Nutzungsanalyse ein. Daraus folgt nicht, dass externe Dienste keine technischen Daten verarbeiten.
Technische Daten und Support
Bei Onlineaufrufen erhalten die angesprochenen Anbieter technisch unter anderem die IP-Adresse und Anfragedaten. Google beschreibt für Firebase Authentication und Hosting auch technische Protokolle zur Bereitstellung und Missbrauchserkennung. Einzelheiten findest du in den verlinkten Anbieterinformationen.
SchockClub protokolliert technische Vorgänge und Fehler, etwa Zeitpunkt, Aktion, Statuscode und Verbindungszustand. Die Supportübersicht enthält App-/Systemversion, Status und Anzahlen, keine vollständigen Clubinhalte, Passwörter oder Tokens. Prüfe dennoch jeden Screenshot und jedes Protokoll vor dem Weitergeben. Eine Support-E-Mail wird in deiner E-Mail-App vorbereitet; versendet wird sie durch dich.
Aufbewahrung und Löschen
Bei rein lokaler Nutzung kannst du die App-Daten auf diesem Gerät löschen. Für einen geteilten Club kannst du unabhängig von einer vollständigen Cloud- oder Kontolöschung eine Anonymisierungsanfrage senden. Für die Drive-Bereinigung ist ein berechtigtes Besitzergerät nötig. Der Besitzer startet die Bereinigung und prüft anschließend alte Kopien und Geräte. Die Webdienst-Regeln müssen die Anfrage erlauben. Eine abgelehnte oder noch nicht übertragene Anfrage wird nicht als gesendet angezeigt. Die vollständige persönliche Cloud- und Kontolöschung ist getrennt davon noch nicht freigegeben. Zusätzliche Backup-Speicher können ebenfalls eine Klärung erfordern. Unabhängig davon kannst du geprüfte temporäre Exporte im privaten App-Speicher bereinigen.
Lokale Daten bleiben bis zu ihrer Löschung oder dem Entfernen der App-Daten erhalten. Papierkorb-Einträge sind noch nicht endgültig gelöscht. Eigene Backup-Aufräumregeln betreffen nur die dafür vorgesehenen Sicherungen.
Abmelden, den Club lokal entfernen oder die App deinstallieren löscht weder Drive-Dateien noch Firebase-Daten oder bereits verteilte Kopien automatisch. Prüfe nicht mehr benötigte Drive-Freigaben und Backups separat und widerrufe Webzugänge in der Clubverwaltung. Bei nicht selbst löschbaren Web- oder Anmeldedaten wende dich an den Kontakt unten.
Ein abgelaufener oder gesperrter Link verweigert weitere Zugriffe, ist aber kein Nachweis einer vollständigen Datenlöschung. Für alle Online-Dokumente ist keine einheitliche automatische Löschfrist in der App umgesetzt. Bereits heruntergeladene Daten auf anderen Geräten bleiben außerhalb dieser Linksperre.
Deine Rechte und Kontakt
Je nach anwendbarem Datenschutzrecht kannst du Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung oder Datenübertragbarkeit verlangen, einer Verarbeitung widersprechen und eine erteilte Einwilligung widerrufen. Du kannst dich auch an eine Datenschutzaufsichtsbehörde wenden. Welche Rechte im Einzelfall greifen, hängt von der Verarbeitung ab.
Für Daten, die eure Clubverwaltung eingegeben oder geteilt hat, sprich zunächst diese an. Fragen zu SchockClub und seinen Webdiensten kannst du an schockclub.app@gmail.com richten. Sende dabei keine persönlichen Zugangslinks oder vollständigen Backups ungefragt mit.
Ändern sich Datenwege oder Dienste, müssen auch diese Hinweise angepasst werden.
Was wird gelöscht?
Bei einer freigegebenen lokalen Löschung wird SchockClub auf diesem Gerät zurückgesetzt. Das betrifft alle hier gespeicherten Clubkopien mit Spielern, Notizen, Runden, Anwesenheiten, Buchungen, Zahlungen und Terminen, nicht nur eine einzelne Person oder einen Club. Auch Einstellungen, Favoriten und private App-Dateien einschließlich interner Sicherungen und temporärer Exporte werden entfernt.
Gemeinsame Cloudstände, Mitgliedschaften und Webzugänge werden nicht durch ein lokales Zurücksetzen entfernt. Bestehen solche Verbindungen, müssen zuerst die Clubanfragen einschließlich der Besitzerprüfung abgeschlossen sein. Zusätzliche Backup-Speicher müssen ebenfalls erst geprüft werden.
Die separate Aktion für temporäre Exporte entfernt nur private temporäre PDF-/CSV-Dateien und die persönliche JSON-Datenkopie. Clubstände, Sicherungen, Zugangsdaten und noch benötigte Anmeldungen bleiben dabei erhalten. Dies ist kein vollständiges Zurücksetzen.
Verbundene Cloud-Dienste
Dein gesamtes Google Drive wird nicht gelöscht. Andere persönliche Dateien gehören nicht zur SchockClub-Bereinigung. Im freigeschalteten Ablauf bereinigt das Besitzergerät die eindeutig zugeordneten Clubdateien, Revisionen und Sicherungen. Es erstellt einen getrennten bereinigten Clubstand und sperrt die bisherigen Webzugänge.
Danach prüft der Besitzer den angezeigten alten Clubordner und weitere von ihm verwaltete Kopien direkt in Drive. Der betroffene Altbestand muss auch aus dem Papierkorb entfernt werden. Erst nach dieser ausdrücklichen Besitzerprüfung wird der Vorgang abgeschlossen. Die App löscht keine unbekannten Ordnerinhalte ungeprüft.
Ein über die Android-Dateiauswahl gewählter Backup-Ordner kann ebenfalls bei einem Cloud-Anbieter liegen. Seine Dateien werden nicht ungeprüft entfernt. Direkte OneDrive-, Nextcloud- oder WebDAV-Verbindungen gibt es in dieser App-Version nicht.
Was passiert mit gemeinsamen Clubs?
Eine persönliche Löschung löscht nicht automatisch den gemeinsamen Club und die Daten seiner anderen Mitglieder.
Die Übersicht unterscheidet persönliche Gerätedaten und gemeinsame Clubdaten. Für jeden gemeinsamen Club wird ein eigener Status angezeigt. Mit „Anfrage senden“ wird nur für den ausgewählten Club eine Anfrage zur Anonymisierung und Entfernung erstellt. Ohne Verbindung bleibt sie als „Anfrage vorgemerkt“ gespeichert. Bei geöffneter App oder beim nächsten Start wird die Übertragung erneut versucht. Erst die Remote-Bestätigung bedeutet „Anfrage gesendet“. Die Verwaltung sieht die Anfrage; eine Ablehnen-Funktion gibt es nicht. Admins können die Bearbeitung vormerken. Die gemeinsame Drive-Bereinigung startet ausdrücklich der Besitzer auf seinem Verwaltungsgerät. Bis zu seiner abschließenden Prüfung bleibt die Synchronisierung pausiert. Unabhängige lokale Clubaktionen bleiben möglich; ihre Cloud-Übertragung wartet auf den sicheren Abschluss der Bereinigung.
Persönliche Verknüpfungen werden dabei entfernt. Spieltage, Anwesenheiten, Strafen, Beiträge und Zahlungen bleiben für Abrechnung und Statistik unverändert erhalten. Der Name lautet anschließend „Gelöschtes Mitglied“; verschiedene ehemalige Mitglieder bleiben intern getrennt. Der Abschluss wird als besitzergeprüfte Bereinigung festgehalten, nicht als automatische Löschgarantie für sämtliche externen Kopien.
Anonymisiert ist nicht inaktiv: Ein inaktiver Spieler behält seine Identität und kann reaktiviert werden. Eine anonymisierte Person kann nicht reaktiviert oder erneut zugeordnet werden. Bei einem späteren Beitritt beginnt sie mit einem neuen Profil; die alte Historie bleibt anonym. Auch offene Beträge bleiben in der anonymisierten Historie erhalten.
Wenn du einen gemeinsamen Club verwaltest
Als Besitzer musst du zuerst den Besitz übertragen oder den Club separat löschen. Als Admin ohne Besitz kannst du eine normale Clubanfrage stellen, auch wenn du als Cloud-Verantwortlicher eingetragen bist. Vor der tatsächlichen Bereinigung muss die weitere Verwaltung geklärt sein. Die persönliche Löschübersicht löscht keinen gemeinsamen Club.
Eine Rollenänderung allein überträgt nicht automatisch das Eigentum an Drive-Dateien. Die künftige Verwaltung und die alten Zugänge müssen geklärt sein, bevor deine persönliche Bereinigung beginnen kann. Bei offenen Fragen helfen die Clubverwaltung und der Datenschutzkontakt weiter.
Was kann SchockClub nicht automatisch löschen?
Außerhalb der App gespeicherte oder weitergegebene Kopien kann SchockClub nicht zurückrufen. Dazu zählen heruntergeladene PDFs, CSV-, JSON- und XML-Dateien, manuell kopierte Backups, WhatsApp-Nachrichten, Screenshots und Dateien an anderen Speicherorten. Diese Kopien musst du gegebenenfalls dort separat löschen.
Abmelden, einen Club nur auf diesem Gerät entfernen oder die App deinstallieren löscht ebenfalls keine gemeinsamen Cloudstände.
Wie läuft die Löschung ab?
1. „Meine Daten prüfen“: Die App zeigt die lokal bekannten persönlichen Daten, Verbindungen und gemeinsamen Clubs. Es wird noch nichts geändert.
2. Übersicht ansehen: Prüfe jeden Clubstatus und erstelle bei Bedarf vorher eine Datenkopie. Diese ist kein wiederherstellbares Club-Backup.
3. Ausdrücklich bestätigen: Die Zusammenfassung nennt den verfügbaren Ablauf und notwendige Schritte. Du kannst noch abbrechen.
4. Besitzerprüfung: Bei gemeinsamen Clubs startet der Besitzer die Bereinigung. Danach prüft er den alten Drive-Ordner, verwaltete Kopien und die beteiligten Geräte und bestätigt den Abschluss gesondert. Bestätigte Teilschritte werden gespeichert. Temporäre Exporte können bereits unabhängig von offenen Clubanfragen entfernt werden. Eine Clubanfrage löscht weder das Konto noch andere Clubs oder lokale App-Daten.
5. Status aktualisieren: Erst nach bestätigter Bearbeitung steht beim Club „Anonymisiert“. Es folgt kein automatisches Zurücksetzen der App. Eine vollständige Geräte-/Kontolöschung ist ein eigener Ablauf. Die Besitzerprüfung ersetzt keine Prüfung fremder, außerhalb der App gespeicherter Kopien.
Wenn die Löschung nicht abgeschlossen wird
SchockClub zeigt an, wenn eine Prüfung oder ein Löschschritt nicht abgeschlossen werden konnte. Es wird dann kein vollständiger Erfolg gemeldet. Ein bereits begonnener Vorgang behält seinen bestätigten Fortschritt und kann über „Status aktualisieren“ erneut versucht werden, auch nach einem Neustart.
Bitte währenddessen nicht abmelden oder die App-Daten manuell zurücksetzen. Lehnt der Webdienst eine Anfrage ab, müssen Berechtigung und veröffentlichte Regeln geprüft werden. Das ist unabhängig vom Freigabeschalter für die vollständige Kontolöschung.
Andere Geräte und alte Kopien
Eine lokale Löschung auf diesem Handy bereinigt kein anderes Gerät. Vor der Bereinigung müssen andere Clubgeräte ihre Bearbeitung beenden und auf die aktuelle App-Version gebracht werden. Danach müssen sie den bereinigten Clubstand laden. Alte Backups dürfen nicht zurückgespielt werden. Der Besitzer stimmt das mit den Beteiligten ab und bestätigt die Prüfung.
Die aktuelle App prüft den Bereinigungsstand vor weiteren Änderungen und Rundenimporten. Alte App-Versionen oder manuell erstellte Drive-Kopien kann sie nicht fernsteuern. Ein Abschluss bedeutet deshalb nicht, dass sämtliche fremden Geräte und Kopien automatisch gelöscht wurden.
Daten vorher sichern
Ja. Unter „Datenkopie exportieren“ kannst du vor der Löschung eine Kopie deiner lokal verfügbaren, eindeutig zugeordneten persönlichen Daten erstellen. Gespeicherte Zugangsdaten sind nicht enthalten. Die Kopie ist kein wiederherstellbares Club-Backup und keine vollständige Auskunft über entfernte Cloud-Daten. Bewahre sie vertraulich auf.
Kann ich die Löschung rückgängig machen?
Eine noch nicht in Bearbeitung befindliche Clubanfrage kannst du im vorbereiteten Cloud-Ablauf über „Anfrage zurückziehen“ zurücknehmen. Die App prüft diesen Zustand erneut; nach Beginn der Anonymisierung ist das nicht mehr möglich. Zurückziehen stellt keine bereits gelöschten Dateien wieder her.
Bereits ausgeführte endgültige Löschschritte haben keine Rückgängig-Funktion. Erstelle vorher eine Datenkopie, wenn du persönliche Informationen behalten möchtest. Eine solche Kopie stellt die entfernte Kontoverbindung nicht wieder her.
Cloud-Verbindung entfernen
Eine Cloud-Verbindung zu trennen und persönliche Daten zu löschen sind unterschiedliche Vorgänge. Unter „Cloud- und Kontoverbindungen“ kannst du dein Google-Konto verwalten oder wechseln, ohne die vollständige Löschung zu starten. Trennen allein löscht keine Drive-Dateien, Freigaben oder Daten im SchockClub-Webdienst. Dein Google-Konto selbst wird dabei nicht gelöscht. Den Zugriff der App kannst du außerdem in deinem Google-Konto unter den Verbindungen zu Drittanbieter-Apps widerrufen. Auch dieser Widerruf löscht keine bereits gespeicherten Clubdaten.
Meine Daten in der App
Deine Daten gehören dir. Unter „Meine Daten“ kannst du die auf diesem Gerät gespeicherten Daten und bekannten Verbindungen ansehen, eine persönliche Datenkopie exportieren, dein Google-Konto verwalten und die Voraussetzungen für eine Löschung prüfen.
Öffne „Optionen > Hilfe & Infos > Datenschutz > Meine Daten > Persönliche Daten löschen“. Mit „Meine Daten prüfen“ erhältst du eine Übersicht der lokal bekannten Daten und Verbindungen. Dabei wird noch nichts gelöscht und keine Anfrage versendet. Erst nach einer ausdrücklichen Bestätigung kann ein verfügbarer Löschablauf starten. Eine Datenkopie ist vorher optional möglich.